Kartenlegen, ein Mysterium

Wer sein Geld auf einem Festgeldkonto anlegen möchte, kann sich einen Überblick über die bestehenden Angebote verschaffen. Da gibt es Zinsvergleichsrechner, in dem man seine individuellen Angaben eingeben kann und der dann den zu erwartenden Gewinn der geplanten Geldanlage anzeigt. Der Vorteil ist also, der Zins wird genau für die Geldanlage berechnet, die der Sparer haben will. Für den Anleger ist es wichtig, in welchen Abständen die Zinsen ausgezahlt werden. Diese Zinsen werden ja zu der angelegten Summe dazu addiert. Das heißt, je kürzer die Abstände der Auszahlungen, desto höher die Rendite. Bei einem Festgeldkonto bleibt der Zinssatz beständig, deshalb kann man von kurzen Zahlungsintervallen profitieren. Doch es gibt viele Menschen, die darauf nicht vertrauen, sondern sich die Kartenlegen lassen. Im Vorfeld erkundigen Sie sich, was die Karten dazu sagen, Sie setzen ihr Vertrauen auf die Karten und entscheiden dann, was sie tun wollen. Ersetzt es aber den Schritt, selbst sich Informationen zu holen und sich darüber zu informieren, was und wie sein Geld arbeiten kann, um eine hohe Rendite zu bekommen?Man fragt sich, kann man über Situationen, Personen und Zukunft etwas aussagen, ohne faktisches Wissen zu benötigen? Geht das überhaupt? Ist es Humbug, oder doch was Wahres dran? Solche Voraussagen finden ihre Grenze an dem psychologischem Geschick des Kartenlegers und der Mitteilungsfreude des Fragenden. Wissenschaftlich gesehen ist die Vorhersage der Zukunft aus der Lage von Karten selbstverständlich nicht zu erwarten. Es ist und bleibt ein Mysterium.

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